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ADFC Regensburg in voller Fahrt

Vorstand aufgefrischt - wichtige Projekte für 2020

25 Mitglieder kamen am Abend des 23. Januar in die Martinsklause des EBW Am Ölberg, um bei der Neuwahl des Vorstandes ihres Vereins mit zu entscheiden. „Es kamen deutlich mehr als in den Vorjahren, das mag auch am Mitgliederzuwachs des vergangenen Jahres liegen“, so Dr. Klaus Wörle, alter und neuer Vorsitzender des Vorstandes. Dieser betrug 17 % und liegt damit bayernweit an der Spitze aller ADFC-Kreisverbände. Der Stolz über die nun fast 700 Mitglieder umfassende Vereinsstärke spürt man bei allen Anwesenden. Der ADFC sieht sich als führend in der Vertretung der Interessen aller Regensburger Radfahrenden.

Zwei Vorstände stellten sich aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl, dafür fanden sich drei neue Kandidaten. Nach der Wahl war klar: Evi Pschorr-Schoberer, Dirk Seiffert, Regine Wörle, Winfried Heidrich, Stefan Pusch, Dominik Rupprecht und Ingolf Radcke unterstützen Klaus Wörle als Stellvertreter.

Spürbare Zuversicht und Tatendrang bei den Aktiven bestimmten das Klima dieser Jahreshauptversammlung. Bei den Themen für 2020 steht die Umsetzung der Beschlüsse zum Radentscheid im Vordergrund. Ingolf Radcke und Regine Wörle arbeiten in der Projektgruppe der Stadtverwaltung intensiv am Thema mit. „Wir müssen den Schwung, den das fulminant gelungene Bürgerbegehren der Sache gegeben hat, aufrecht erhalten und die Stadtpolitik bei der zugesagten Umsetzung beim Wort nehmen“, so Ingolf Radcke.


Regensburg ist "fahrradfreundliche Kommune"

Eine Stellungnahme von Dr. Klaus Wörle (Vorsitzender des ADFC Regensburg)

Diese Auszeichnung bedeutet die Anerkennung, dass Regensburg recht engagierte Pläne hat mehr für den Radverkehr zu tun und bereits einige Projekte umgesetzt hat. Sie ist zugleich Verpflichtung, diese Pläne und den formulierten Willen, bessere Bedingungen für den Radverkehr zu schaffen, weiter umzusetzen.

Die Auszeichnung wurde nicht auf Dauer verliehen, sondern wird nach einigen Jahren erneut anhand der bis dahin erzielten Fortschritte überprüft. Ferner ist es eine Auszeichnung für die radfahrenden Bürger/innen, die bereits jetzt zahlreich unterwegs sind. Denn es wurde von der Bewertungs-Jury bei der Befahrung in strömendem Regen sehr anerkennend festgestellt, dass auch bei dem Wetter zahlreiche Radfahrer/innen unterwegs sind. Schwer beeindruckt waren die Gutachter auch von den vielen Lastenrädern in der Stadt aufgrund des Förderprogramms.

Leider suggeriert die Auszeichnung, dass die bauliche Realität in der Stadt bereits "fahrradfreundlich" sei. Darum geht es aber nicht, zumindest nicht primär! Eine relativ gute Fahrrad-Stadt wie Erlangen muss genauso weiteres Engagement nachweisen, um die Zertifizierung zu bekommen. Ebenso könnte eine bislang perfekt autogerechte Stadt die Auszeichnung bekommen, wenn glaubhaft und verlässlich dargelegt wird, dass nun der Radverkehr besser berücksichtigt wird und erste bedeutende Schritte dazu schon erfolgt sind. Regensburg befindet sich irgendwo im Mittelfeld und macht ja auch einiges in der richtigen Richtung. Aber wenn man neidvoll in die Niederlande schaut, muss man auch berücksichtigen, dass uns dort die Städte 40 Jahre in der Stadtentwicklung voraus sind. So schnell wird man manche Altlasten, mit denen wir uns in Regensburg rumärgern, nicht los! Und der weitere Weg wird auch von der Kommunalwahl nächstes Jahr anhängen, bei der die Karten neu gemischt werden.
 


ADFC trifft...! Kaminkehrer Christian Kehrer aus Regensburg

Neues Lebensgefühl dank Lastenrad

 

ADFC trifft...! Kaminkehrer Christian Kehrer aus Regensbu

Das hat Christian Kehrer – von Beruf Kaminkehrer in Regenburg. Denn seit ein paar Monaten rollt er mit einem Lastenfahrrad über das Kopfsteinpflaster in der historischen Altstadt von Regensburg: „Und das macht nicht nur richtig Spaß, sondern bringt Zeitgewinn, es entschleunigt und entspannt gewaltig!", berichtet Kehrer, dessen Familie seit rund 300 Jahren Kamine kehrt und Feuerstellen kontrolliert. Das Lastenrad erspart nervige Staus und quälende Parkplatzsuche, die Strampelei macht Kehrer fit und froh: „Ich bin bei jedem Wetter unterwegs, die nötigen Klamotten liegen immer im Lastenkorb bereit!" Manchmal muss er bis hinaus zur Jahn-Arena fahren, um dort die Imbissbuden zu kontrollieren. Manchmal reicht die kleine Runde rund um den Regensburger Dom.

Christians Radlertraum: einmal auf der BR-Radltour mitrollen... Könnte klappen, im kommenden Jahr! ADFC-Mitglied ist der Kaminkehrer jetzt auch - ein neuer Glücksbringer für die Sache des Radfahrens.


Radtouren- und Veranstaltungsportal

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Zuletzt geändert am 02.02.2020
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Empfehlung des ADFC:

Die nächsten Termine des ADFC Regensburg

Selbsthilfewerkstatt ist geöffnet

Do, 05.03.2020 18:00 - 20:00
Ort: ADFC-Selbsthilfewerkstatt, Weinweg 2, 93049 Regensburg
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Durchsprache der Feierabendtouren 2020

Di, 10.03.2020 19:30 - 21:10
Ort: Dunnerkeil, Weinweg 40, 93049 Regensburg
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Selbsthilfewerkstatt ist geöffnet

Do, 12.03.2020 18:00 - 20:00
Ort: ADFC-Selbsthilfewerkstatt, Weinweg 2, 93049 Regensburg
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Selbsthilfewerkstatt ist geöffnet

Do, 19.03.2020 18:00 - 20:00
Ort: ADFC-Selbsthilfewerkstatt, Weinweg 2, 93049 Regensburg
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Selbsthilfewerkstatt ist geöffnet

Do, 26.03.2020 18:00 - 20:00
Ort: ADFC-Selbsthilfewerkstatt, Weinweg 2, 93049 Regensburg
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Weitere Radtouren und Veranstaltungen finden Sie auf touren-termine.adfc.de – auch von ADFC-Gliederungen im Umkreis, sowie in ganz Deutschland.