>>> neueste Radnachrichten aus Regensburg <<<

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Abstand beachten! ADFC wirbt für Abstand

Hier geht es mal nicht um den Corona Abstand, sondern um den Abstand im Straßenverkehr, den Kfz-Lenker beim Überholen von Radfahrenden einhalten müssen.

In der alten Straßenverkehrsordnung (StVO) war von „ausreichendem“ Abstand geschrieben, doch in der StVO-Novelle 2020 wurde der in der Rechtsprechung schon lange geltende Mindestabstand konkretisiert. Es gilt nun ein Gebot von mindestens zwei Metern Abstand beim Überholen außerorts und von 1,5 Metern innerorts. Evi Pschorr-Schoberer vom ADFC Regensburg betont aber, dass dies nur ein Gebot für den Mindestabstand ist: „selbstverständlich ist es besser, so viel Abstand wie möglich zu halten, besonders bei höheren Geschwindigkeiten außerorts oder generell bei Kindern.“ Kfz-Lenker sollten bedenken, wie sich Radfahrende bei zu nahem Überholen gefährdet fühlen und welchen Fahrtwind sie erzeugen, dem der Radfahrende dann mit Sogwirkung ausgesetzt ist. Das ist bei höheren Geschwindigkeiten oder bei größeren Fahrzeugen nicht unerheblich. „Am besten, man wechselt beim Überholen die Fahrbahn”, empfiehlt Evi Pschorr-Schoberer. Der Mindestabstand muss auch bei Gegenverkehr eingehalten werden, wodurch vielleicht ein Überholmanöver nicht immer möglich ist. „Vorbeidrängeln ohne Mindestabstand ist nicht erlaubt“, betont Evi Pschorr-Schoberer. Laut Umfrageergebnissen (Fahrradklima-Test des ADFC) fühlen sich viele Radfahrende gerade wegen zu nahem Überholen gefährdet und würden bei größerem Sicherheitsgefühl das Rad häufiger benützen.

Der ADFC weist auch darauf hin, dass in der StVO Novelle durch eine Neufassung der bestehenden Regelung klargestellt wird, dass das Nebeneinanderfahren von Radfahrenden grundsätzlich gestattet ist. Lediglich wenn andere Verkehrsteilnehmende dadurch behindert werden, muss hintereinander gefahren werden.

Um diese Abstandsregeln mehr ins Bewusstsein zu bringen, hat der ADFC Regensburg nun eine Aktion gestartet. Mit freundlicher Unterstützung des Stadtwerks Regensburg konnte der ADFC eine Beklebung mit der Abstandsinfo auf einem Stadtbus umsetzen. Für einige Monate wird ein Linienbus, auf dem die Abstandsregeln plakativ dargestellt sind, seine Runden ziehen und dabei hoffentlich mehr Rücksicht bei den KFZ-Lenkern einwerben.

Mit dem Rad zur Arbeit startet!

Bereits zum 20. Mal ermuntert die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ von ADFC und AOK Menschen dazu, das Fahrrad auf ihrem Arbeitsweg zu nutzen. Die Aktion startet am 1. Mai und läuft bis zum 31. August 2021.

Teilnehmer*innen der Aktion können vom 1. Mai bis zum 31. August 2021 ihre geradelten Kilometer sammeln. Aufgrund der Pandemie können sie auch in diesem Jahr Fahrten mit dem Rad rund ums Homeoffice in ihre Bilanz aufnehmen. Dafür melden sich Interessierte auf der Internetseite der Aktion an: www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Angeboten für fahrradfreundliche Arbeitgeber*innen und solche, die es werden wollen. Sie können mit anwenderfreundlichen Microsites der AOK zusätzlich Aktionen für die eigenen Mitarbeiter*innen auf der firmeneigenen Internetseite starten.

Fahrradfreundlich werden Unternehmen u. a. durch sichere Abstellplätze, auch für Elektroräder, Angebote zum Duschen und Umziehen oder durch Dienstrad-Angebote. Nach dem Seminar können die Arbeitgeber*innen auf der Internetseite von „Mit dem Rad zur Arbeit“ in einem interaktiven Online-Selbstcheck testen, wie fahrradfreundlich das eigene Unternehmen ist. Das Zertifikat „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ wird vom ADFC nach einer Evaluation vergeben.

Rekordteilnahmen in 2020

Mit der Aktion motivieren ADFC und AOK jedes Jahr viele Menschen dazu, auch dauerhaft auf gesunde und umweltfreundliche Fortbewegung zu setzen und in die Pedale zu treten statt Gas zu geben. Rund 265.000 Beschäftigte sind im vergangenen Jahr mitgeradelt: ein neuer Teilnahmerekord.

Medien zum Artikel

Zur Internetseite Mit dem Rad zur Arbeit

Zur Internetseite Fahrradfreundlicher Arbeitgeber

Online-Seminar für Arbeitgeber*innen, 5. Mai 2021, 10:00-12:30 Uhr


Sperrung des Donauradweges und der Rad- und Fußgängerbrücke bei Pfaffenstein

Die Rewag gab am 18.2.2021 bekannt, dass der Rad- und Fußweg entlang der Donaunordseite zwischen Bambergerstraße am  Europakanal und Kneiting incl. des Stegs über den Kanal bei Paffenstein bis Ende des Jahres gesperrt wird. Die Tragweite dieser Sperrung war wohl weder der Rewag noch der Stadt bewusst. Der ADFC konnte sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Sperrung der Brücke nur auf den äußerst notwendigen Zeitrahmen beschränkt wird. Die Brücke wird nun nur während der dort direkt stattfindenden Baumaßnahmen für ca. ein bis zwei Monate gesperrt, statt wie zuvor geplant während der gesamten Baustellenzeit bis Ende des Jahres. Auch für eine bessere und weitläufigere Umleitungsbeschilderung haben wir uns erfolgreich eingesetzt. Um eine weitere Verbesserung der Situation auf der Umleitungsstrecke bemühen wir uns noch.  Auf der Nordseite der B8 zwischen Pfaffenstein und Winzer soll der Radverkehr auf dem viel zu schmalen Radweg im Gegenverkehr erfolgen. Woanders verboten und gebührenpflichtig geahndet, wird hier das Geisterradeln wiedermal zur Pflicht wegen einer Baustelle! Da die Abtrennung einer Fahrspur  zugunsten der  vielen Radler und Joggern in diesem Bereich – wie so oft bei Baustellen – leider nicht in Betracht kommt, fordern wir zu Erhöhung der Sicherheit eine Geschwindigkeitsbegrenzung für den motorisierten Verkehr und eine bauliche Anpassung des Fuß- und Radweges in diesem Bereich.

Bitte fahren Sie vorsichtig und rücksichtsvoll in diesem Bereich!


Fit auch für hoffentlich nie eintretende Situationen!

ADFC Regensburg beim Erste-Hilfe-Kurs des BRK

Am 24. Oktober musste das BRK Überstunden machen! Unsere 14 Teilnehmer wollten es ganz genau wissen: Wie erkenne ich, was genau dem Patienten/Verunglückten fehlt? Wie koordiniere ich Rettungsruf, Absicherung, Eigenschutz und Sofortmaßnahmen? Wie helfe ich am besten? Was mache ich besser nicht? Es wurde munter nachgefragt und was herauskam, war eine wirklich umfassende Fortbildung. Milena (23) unsere sehr professionelle und geduldige Lehrerin: „Man merkt, dass Ihr alle freiwillig da seid. Ihr wollt es wirklich genau wissen, super!“ In der Pause gab es leckeres Mittagessen in der benachbarten Sportgaststätte des VfR, Deggendorfer Straße 21a. Im Praxisteil wurde Verbände angelegt, Schein-Bewusstlose gelagert und reanimiert. Am Ende gingen alle mit dem Wusch auseinander, dass man das Erlernte möglichst nie brauchen würde, aber auch mit dem Vorsatz: Wenn doch, dann machen wir es richtig! Denn das haben wir jetzt gelernt.
Die Teilnahme war für unsere Tourenleiter gratis, alle anderen Mitglieder zahlten den halben Kostensatz von 25 €.

Auch einmal Interesse? Bitte melden bei pusch@adfc-regensburg.de.


Fahrt mehr Fahrrad!

Rad statt Bus oder Bahn: Fahrradfahren als Alternative zum ÖPNV

·   Fahrrad bietet Mobilität mit geringem Ansteckungsrisiko
·   Fahrten zur Arbeit, zum Einkaufen, aber auch zur Freizeitgestaltung sind mit dem Rad möglich
·   Fahrradwerkstätten weiter geöffnet

Nicht nur wegen des Bewegungsmangels, sondern auch zur Verbesserung unserer Psyche ist es erlaubt und wird sogar empfohlen, raus an die frische Luft zu gehen. Wir müssen uns nur an die Vorschriften halten.

Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer appelliert dazu an die Bürgerinnen und Bürger: „Denken Sie in dieser Situation bitte an diejenigen, die auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sind. Minimieren Sie deren und auch Ihr Infektionsrisiko und vermeiden Sie unnötige Fahrten. Nutzen Sie wo immer möglich stattdessen das Fahrrad.“

Gerade in diesen Zeiten ist das Fahrrad die ideale Form der Fortbewegung und ermöglicht risikoarme Mobilität auch in Zeiten der Pandemie, da der erforderliche Mindestabstand zu anderen Personen leichter eingehalten wird. Es stellt damit eine hervorragende Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch zum Auto auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder zu wichtigen, nicht verschiebbaren Terminen dar. Auch ein Ausflug auf dem Fahrrad in die nähere Umgebung ist möglich. Dabei sollten wir abseits der beliebten Wege und Ziele fahren.

Keine Sorge machen muss man sich übrigens wegen Pannen oder notwendigen Reparaturen. Fahrradwerkstätten, die Reparaturen, Pannenhilfe, Wartung oder Ersatzteile anbieten, dürfen auch weiterhin geöffnet haben – lediglich der Verkauf neuer Räder ist derzeit nicht möglich. Sollte das Fahrrad nach dem Winter also derzeit noch nicht einsatzbereit sein, bietet sich gerade jetzt ein Frühjahrscheck in einer Fahrradwerkstatt in der Umgebung an.


ADFC Regensburg in voller Fahrt

Vorstand aufgefrischt - wichtige Projekte für 2020

25 Mitglieder kamen am Abend des 23. Januar in die Martinsklause des EBW Am Ölberg, um bei der Neuwahl des Vorstandes ihres Vereins mit zu entscheiden. „Es kamen deutlich mehr als in den Vorjahren, das mag auch am Mitgliederzuwachs des vergangenen Jahres liegen“, so Dr. Klaus Wörle, alter und neuer Vorsitzender des Vorstandes. Dieser betrug 17 % und liegt damit bayernweit an der Spitze aller ADFC-Kreisverbände. Der Stolz über die nun fast 700 Mitglieder umfassende Vereinsstärke spürt man bei allen Anwesenden. Der ADFC sieht sich als führend in der Vertretung der Interessen aller Regensburger Radfahrenden.

Zwei Vorstände stellten sich aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl, dafür fanden sich drei neue Kandidaten. Nach der Wahl war klar: Evi Pschorr-Schoberer, Dirk Seiffert, Regine Wörle, Winfried Heidrich, Stefan Pusch, Dominik Rupprecht und Ingolf Radcke unterstützen Klaus Wörle als Stellvertreter.

Spürbare Zuversicht und Tatendrang bei den Aktiven bestimmten das Klima dieser Jahreshauptversammlung. Bei den Themen für 2020 steht die Umsetzung der Beschlüsse zum Radentscheid im Vordergrund. Ingolf Radcke und Regine Wörle arbeiten in der Projektgruppe der Stadtverwaltung intensiv am Thema mit. „Wir müssen den Schwung, den das fulminant gelungene Bürgerbegehren der Sache gegeben hat, aufrecht erhalten und die Stadtpolitik bei der zugesagten Umsetzung beim Wort nehmen“, so Ingolf Radcke.


Regensburg ist "fahrradfreundliche Kommune"

Eine Stellungnahme von Dr. Klaus Wörle (Vorsitzender des ADFC Regensburg)

Diese Auszeichnung bedeutet die Anerkennung, dass Regensburg recht engagierte Pläne hat mehr für den Radverkehr zu tun und bereits einige Projekte umgesetzt hat. Sie ist zugleich Verpflichtung, diese Pläne und den formulierten Willen, bessere Bedingungen für den Radverkehr zu schaffen, weiter umzusetzen.

Die Auszeichnung wurde nicht auf Dauer verliehen, sondern wird nach einigen Jahren erneut anhand der bis dahin erzielten Fortschritte überprüft. Ferner ist es eine Auszeichnung für die radfahrenden Bürger/innen, die bereits jetzt zahlreich unterwegs sind. Denn es wurde von der Bewertungs-Jury bei der Befahrung in strömendem Regen sehr anerkennend festgestellt, dass auch bei dem Wetter zahlreiche Radfahrer/innen unterwegs sind. Schwer beeindruckt waren die Gutachter auch von den vielen Lastenrädern in der Stadt aufgrund des Förderprogramms.

Leider suggeriert die Auszeichnung, dass die bauliche Realität in der Stadt bereits "fahrradfreundlich" sei. Darum geht es aber nicht, zumindest nicht primär! Eine relativ gute Fahrrad-Stadt wie Erlangen muss genauso weiteres Engagement nachweisen, um die Zertifizierung zu bekommen. Ebenso könnte eine bislang perfekt autogerechte Stadt die Auszeichnung bekommen, wenn glaubhaft und verlässlich dargelegt wird, dass nun der Radverkehr besser berücksichtigt wird und erste bedeutende Schritte dazu schon erfolgt sind. Regensburg befindet sich irgendwo im Mittelfeld und macht ja auch einiges in der richtigen Richtung. Aber wenn man neidvoll in die Niederlande schaut, muss man auch berücksichtigen, dass uns dort die Städte 40 Jahre in der Stadtentwicklung voraus sind. So schnell wird man manche Altlasten, mit denen wir uns in Regensburg rumärgern, nicht los! Und der weitere Weg wird auch von der Kommunalwahl nächstes Jahr anhängen, bei der die Karten neu gemischt werden.
 


ADFC trifft...! Kaminkehrer Christian Kehrer aus Regensburg

Neues Lebensgefühl dank Lastenrad

 

ADFC trifft...! Kaminkehrer Christian Kehrer aus Regensbu

Das hat Christian Kehrer – von Beruf Kaminkehrer in Regenburg. Denn seit ein paar Monaten rollt er mit einem Lastenfahrrad über das Kopfsteinpflaster in der historischen Altstadt von Regensburg: „Und das macht nicht nur richtig Spaß, sondern bringt Zeitgewinn, es entschleunigt und entspannt gewaltig!", berichtet Kehrer, dessen Familie seit rund 300 Jahren Kamine kehrt und Feuerstellen kontrolliert. Das Lastenrad erspart nervige Staus und quälende Parkplatzsuche, die Strampelei macht Kehrer fit und froh: „Ich bin bei jedem Wetter unterwegs, die nötigen Klamotten liegen immer im Lastenkorb bereit!" Manchmal muss er bis hinaus zur Jahn-Arena fahren, um dort die Imbissbuden zu kontrollieren. Manchmal reicht die kleine Runde rund um den Regensburger Dom.

Christians Radlertraum: einmal auf der BR-Radltour mitrollen... Könnte klappen, im kommenden Jahr! ADFC-Mitglied ist der Kaminkehrer jetzt auch - ein neuer Glücksbringer für die Sache des Radfahrens.


Radtouren- und Veranstaltungsportal

Sie suchen einen Termin oder eine Radtour? Schauen Sie bitte auch auf dem Radtouren- und Veranstaltungsportal des ADFC


Zuletzt geändert am 02.05.2021
ADFC Regensburg, Anrufbeantworter: 0941 / 8 70 30 07,
E-Mail: kontakt(..at..)adfc-regensburg.de

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Empfehlung des ADFC:

Die nächsten Termine des ADFC Regensburg

Feierabendtour: Parkplatz Donau-Arena

Mi, 28.07.2021 18:00 - 20:00
Ort: Parkplatz Donau-Arena, Walhalla-Allee, 93055 Regensburg
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Feierabendtour: ADFC-Selbsthilfewerkstatt

Mi, 04.08.2021 18:00 - 20:00
Ort: ADFC-Selbsthilfewerkstatt, Weinweg 2, 93049 Regensburg
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Durch die grüne Holledau von Pfaffenhofen über Au

So, 08.08.2021 08:00 - 19:00
Ort: Real-Markt, Pentling Parkplatz gegenüber der Tankstelle, 93080 Landkreis Regensburg
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Feierabendtour: Parkplatz Donau-Arena

Mi, 11.08.2021 18:00 - 20:00
Ort: Parkplatz Donau-Arena, Walhalla-Allee, 93055 Regensburg
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Feierabendtour: ADFC-Selbsthilfewerkstatt

Mi, 18.08.2021 18:00 - 20:00
Ort: ADFC-Selbsthilfewerkstatt, Weinweg 2, 93049 Regensburg
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Regensburger Na-tour: kleine und verborgene Bäche

Sa, 21.08.2021 15:00 - 18:00
Ort: Am Milch-Schwammerl, Fürst-Anselm-Allee, 93047 Regensburg
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Weitere Radtouren und Veranstaltungen finden Sie auf touren-termine.adfc.de – auch von ADFC-Gliederungen im Umkreis, sowie in ganz Deutschland.