Ist Ihr Fahrrad schon codiert?

EIN-CodeZum sicheren Abstellen muss ein Fahrrad (genauer: der Fahrradrahmen!) mit einem hochwertigen Schloss an einem festen Gegenstand (Abstellanlage, Zaun, Laternenpfahl ...) angeschlossen werden. Ein weiterer Baustein zum Schutz vor Fahrraddiebstählen ist die Fahrradcodierung. Die Codierung soll durch den Abschreckungseffekt helfen, Fahrraddiebstähle einerseits zu vermeiden und andererseits leichter aufzuklären. Der ADFC verwendet das System der Fahrradcodierung, das die Polizei in den 90er Jahren entwickelte. Dabei werden Name und Adresse des Eigentümers in verschlüsselter Form zur Markierung genutzt. Das System ist unter dem Namen EIN-Codierung (EIN = Eigentümer-Identifizierungs-Nummer) bundesweit bekannt.

Der ADFC Regensburg bietet Ihnen die sogenannte "Aufklebercodierung" an:
Anhand Ihren persönlichen Daten (Anschrift und initialien) wird ein Code generiert. Mit diesem Code werden zwei Aufkleber in der Größe 60 mm x 24 mm (s.o.) ausgedruckt.
Ein Aufkleber wird zur "Abschreckung" am Rahmenrohr etwas unterhalb der Rahmenklemmung angebracht. Ein weiterer wird an möglichst verdeckter Stelle (meistens unterm Tretlager) angebracht. Beide Aufkleber bekommen zusätzlich spezielle Klarsichtaufkleber, die das Abziehen zu erschweren.
Die Aufkleber gibt es in der Farbe gelb (siehe Abbildung), mit weißem Hintergrund oder transparent. Da die Schriftfarbe immer schwarz ist, kann der transparente Aufkleber bei dunkler Rahmenfarbe nicht empfohlen werden.

Eine Codierung (zwei Aufkleber) kostet 5 €, ADFC-Mitglieder bezahlen die Hälfte, Ehrenamtskarteninhaber zahlen 3 €. Weitere Informationen zur Fahrradcodierung finden Sie unter code.adfc-r.de.

Alternativ zur Aufklebercodierung wird in anderen Kreisverbänden ggf. auch die Gravur- oder Prägecodierung angeboten. Diese Codierarten erwecken den Eindruck, dass der angebrachte Code - im Gegensatz zu Aufklebern - nicht mehr entfernbar ist. Dies stimmt nicht ganz: Der Code kann übermalt oder mit Aufklebern überklebt werden und fällt dann nicht mehr auf. Außerdem ist eine solche Codierung in der Anbringung sehr aufwändig und von den wenigen Aktiven des ADFC Regensburg nicht leistbar.

Wie bekomme ich die Codierung?

Üblicherweise codieren wir die Räder in unserer Selbsthilfewerkstatt zu den Werkstattöffnungszeiten. Aufgrund der aktuellen Pandemiebestimmungen und weil die Werkstatt im Winter geschlossen ist, bieten wir die Codierung bei Ihnen daheim an oder senden Ihnen die Materialien zum "Selbst-aufkleben zu".

Melden Sie Ihren Codierwunsch unter folgender Kontaktadresse an: werkstatt(..at..)adfc-regensburg.de

Bitte teilen Sie uns folgende Daten mit:

  • Wunschfarbe des Aufklebers (gelb, weiß oder durchsichtig)
  • Rahmenfarbe (helle Farbe oder eher dunkel) für jedes zu codierende Rad (jeden zu codierenden Gegenstand)
  • Name und Adresse des Eigentümers/der Eigentümerin
  • ADFC-Mitgliedsnummer (oder Kopie der Ehrenamtskarte) falls vorhanden 

 

Wer mehr tun will: Fahrrad selbst registrieren!

Schätzungen gehen von über 300.000 Fahrraddiebstählen pro Jahr aus. Oft werden diese Räder anschließend von den Dieben an ahnungslose Interessenten verkauft.

Wenn man jedoch sein Fahrrad im Internet registriert und dieses als registriertes Fahrrad kennzeichnet, schreckt dies Diebe ab, da der anschließende Verkauf ein erhöhtes Risiko birgt. Zudem würde es die Nachverfolgung erleichtern und auch die Aufklärungsrate dürfte steigen.

Unter www.fahrradakte.de haben Sie die Möglichkeit Ihr Fahrrad zu registrieren und im Fall des Falles (der hoffentlich nie eintreten möge!) als gestohlen zu kennzeichnen.

Fahrradpass(-App) als Ergänzung zur Codierung

Die Polizei bietet eine kostenlose Fahrradpass-App für Android und iOS Smartphones an:
Mit der App können alle für eine Identifizierung wichtigen Daten problemlos gespeichert werden: die Rahmen- und Codiernummer, Angaben zu Radtyp, Hersteller und Modell, eine genaue Beschreibung des Rads sowie Fotos. Darüber hinaus lassen sich die Angaben mehrerer Räder über die App problemlos verwalten. Alle Daten können zudem ausgedruckt oder per Mail im Textformat oder als PDF-Anhang verschickt werden. Zum Beispiel um sie im Notfall sofort an die Polizei beziehungsweise an den Versicherer weiterleiten zu können. Und: Der Radbesitzer hat die Daten auf dem Smartphone immer dabei.

Die "Papierversion" gibt's hier


Zuletzt geändert am 30.11.2020
ADFC Regensburg, Anrufbeantworter: 0941 / 8 70 30 07,
E-Mail: kontakt(..at..)adfc-regensburg.de

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